Mein Logo, Manifestation und der VAK

Monatelang kreisten meine Gedanken um ein eigenes Logo. Ich malte, kritzelte, googelte und wartete auf die Muse. Ich wollte etwas mit Farbe oder lieber schlicht mit einem Diamanten, wegen des Selbstwerts… Vielleicht doch lieber ein Pflänzchen wegen Wachstum und Entwicklung… Ein pfiffiger Slogan wäre natürlich auch super… 

Eine Fotografin, mit der ich mich traf, erzählte, sie hätte ihr Logo von einer Designerin im Ausland anfertigen lassen, die mit ihr Gespräche geführt und Fragebögen ausgefüllt hatte um sie kennenzulernen und ein persönliches und passendes Logo zu entwerfen.

So schwer, dachte ich, kann das doch alles gar nicht sein.

Ich war zwar in der Schule in Kunst nie die Klassenbeste, hatte aber immer gute Ideen.

Im Juli 2020 nahm ich an einem Seminar-Wochenende teil. Es ging unter anderem um Manifestation. In diesem Zusammenhang ging es um die Anwendung eines sehr wirksamen Tools – den VAK.

Grob zusammengefasst, geht es darum, für sich einen Ziel-Satz zu formulieren. Dieses Ziel wird konkret gefasst. Es kann z.B. ein materielles Ziel sein, eine angestrebte Verhaltensweise… Bei der Anwendung dieser Technik ist alles möglich! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – nur konkret muss es sein!

Bei dem Seminar teilten wir uns auf und führten den VAK zu zweit durch.

Im ersten Moment fiel mir kein Ziel ein. Im Gespräch kamen wir auf die Logo-Suche. Wir konkretisierten den Ziel-Satz: „Ich bin so glücklich und dankbar dafür, dass ich am 30.07.2020 ein eigenes Logo haben werde.“

Meine Partnerin leitete mich zu dem Zielsatz durch den VAK. Damit war der Pfeil in Richtung Erreichung meines Ziels abgeschossen!

Es ging auf Ende Juli zu. Ich wurde immer ungeduldiger und spürte, wie zwischendurch Zweifel am VAK in mir aufstiegen. 

Ich blieb im Vertrauen und stellte mir innerlich immer wieder die Situation aus dem VAK vor, um in der Energie zu bleiben. Immer und immer wieder stellte ich mir den Moment vor, in dem ich die Idee für mein Logo haben würde.

Am 29.07.2021 – morgens vor der Arbeit – pendelte ich zwischen Küchentisch, Kaffeemaschine, Dusche, Tornistern, Meerschweinchen-Käfig etc. hin und her. Die Situation hätte aus dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ sein können.

UND ZACK: plötzlich hatte ich das Logo im Kopf! Ich skizzierte es grob mit den Buntstiften meiner Töchter.

Es war da! Endlich war es da!

Ich erinnere mich noch daran, wie happy ich an diesem Tag aus dem Haus gegangen bin.

Der Moment des Musenkusses zwischen Tür und Angel war für mich eines der Erlebnisse, das mir bewiesen hat:

der VAK funktioniert!

Ich hatte endlich die Basis für mein Logo kreiert!

In der alten Erinnerung schwelgend, teile ich hier das Foto von dem Zettel mit Dir:

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